Schulungswoche - mit viel Einsatz und Geduld

Die Schulungswoche der SGN fand in diesem Jahr in kleinerem Rahmen statt. Die SGOW verzichtete auf die Teilnahme, weil sie in diesem Jahr ein Windenlager durchführte.

Die Anmeldungen unserer Schüler sahen Anfangs erfreulich aus, leider kam es zu zwei kurzfristigen Abmeldungen. So nahmen schliesslich vier Schüler am Lager teil.

 

Die Bereitschaft zur Mithilfe war in diesem Jahr besonders bei den Fluglehrern und Schlepppiloten sehr erfreulich. Sieben Fluglehrer und vier Schlepppiloten haben dieses Jahr mit gemacht. Bei den Flugdienstleitern war die Situation etwas schwieriger. Schliesslich wurde ich von Walti Schocher und Hampi Lehmann unterstützt.

Die Besetzung des Flugdienstleiterpostens ist besonders bei kleinen Teilnehmerzahlen unumgänglich, die zwei zusätzlichen helfenden Hände sind höchst willkommen. Auch fordern ABAG und Skyguide aus verständlichen Gründen einen ständig erreichbaren „point of contact“ welcher am besten durch den Flugdienstleiter wahrgenommen werden kann.

 

Der Flugbetrieb lief im bekannten Muster ab. Die Segelflugbox südlich der Piste wurde wieder genutzt und hat den Schulbetrieb, besonders bezüglich des Funkens, merklich vereinfacht. Auch die diesbezüglichen Rückmeldungen von Skyguide waren positiv. Anfangs Woche fanden spezielle Flight Tests mit der PC-24 statt. Anfängliche Bedenken, diese könnten uns stark einschränken, konnten im direkten Kontakt mit den Beteiligten ausgeräumt werden. Tatsächlich waren die Einschränkungen minimal.

 

Das Wetter hat in diesem Jahr jeden Tag Schulbetrieb ermöglicht. Leider blieben aber infolge des herrschenden „Waschküchenwetters“ gute Thermikbedingungen aus. Trotzdem konnten die Ziele in der Schulung erreicht werden und unsere Schüler kamen einen guten Schritt voran. Insgesamt wurden 53 Flüge absolviert und es wurde etwas mehr als 7h geschleppt. Was sich gezeigt hat, ist dass die Teilnehmerzahl in diesem Jahr sehr knapp war.

 

Das bereitstellen der Flugzeuge am Pistenrand mit anschliessendem Auflinieren benötigt mindestens drei Helfer. Das heisst, dass ein Flugbetrieb mit weniger als vier (drei, falls der Flugdienstleiter auch mithilft) Schülern praktisch nicht zu bewältigen ist.

 

Zum Schluss danke ich allen beteiligten Helfern für ihren grossen Einsatz und insbesondere auch Skyguide, ABAG und der Pilatus Aircraft Ltd für die gute, unterstützende Zusammenarbeit.

Roli Schürmann, Juli 2017


Wir danken Swisslos für ihre finanzielle Unterstützung unseres Vereins, welche der aktiven Jugendförderung zugute kommt....